
Reginald Grünenberg
Das Ende der Bundesrepublik 2.0
Aktualisierte, erweiterte
und verschärfte 2. Auflage!
Mit zwölf Illustrationen von Kriki,
zehn grafischen Abbildungen,
tabellarischer Grundgesetzanalyse,
Sach- und Personenregister,
Literaturverzeichnis
Broschur, 316 Seiten
€ 18,90 (D) € 19,90 (A)
ISBN 978-3-9809000-7-2
2. Auflage: 2010
Im Sommer 2003 wollte Reginald Grünenberg an einem Essaywettbewerb teilnehmen.
Dazu sollte er seine Ideen zu der Frage »Wie stelle ich mir Deutschlands Zukunft vor?«
aufschreiben.
Als Politikwissenschaftler, Philosoph und Optimist hatte er vor, die besten Perspektiven hervorzuheben. Doch mit zunehmender Vertiefung der Fragestellung nach den Optionen der Bundesrepublik verdunkelten sich die Aussichten.
Er war überrascht, als sich ein so dramatisch schlechtes Ergebnis einstellte. Die Begrenzung
des Textes auf zwanzig Seiten war nicht mehr einzuhalten und schließlich verstrich auch der Abgabetermin für den Wettbewerb. So wurde aus dem Essay eine umfangreiche Abhandlung,
in der sich bereits ein zukünftiges Buch ankündigte.
Es gab dann sogar Verlage, die sich für das Manuskript interessierten. Doch je länger sie sich
mit der Materie beschäftigten, desto ungemütlicher wurde es ihnen dabei.
Im Sommer 2005 kam es dann zu den vorgezogenen Neuwahlen mit dem Resultat der zweiten
Großen Koalition der Bundesrepublik. Damit war die Aufmerksamkeit für die tiefer liegenden
Probleme des Landes schlagartig verschwunden, denn diese Regierung sollte es endlich
wieder richten.
Das Ende der Bundesrepublik hat schon in der ersten Auflage gezeigt, dass die Grundlagen
für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte BRD aufgebraucht sind.
In Das Ende der Bundesrepublik 2.0 wurden viele der ursprünglichen Annahmen bestätigt. Gleichzeitig mussten einige Prognosen deutlich korrigiert werden, denn der Zeitpunkt für das »schlimme« Ende der Bundesrepublik ist durch die die Weltfinanzkrise und die Entwicklungen des Jahres 2009 um rund zehn Jahre näher gerückt. Wir werden mit dem leckgeschlagenen Luxusliner
»MS Bundesrepublik« unter den gegebenen Umständen kaum über das Jahr 2020 hinauskommen.